Die Grammlichs

Dielenboden

Dielen - Holz in seiner ursprünglichsten Art

Ein massiver Dielenboden hat seinen ganz eigenen Charme. Hier steht das Holz mit seiner Maßerung, seinen Facetten, seinen Farben klar im Mittelpunkt. Abhängig von der Art der Dielen kann man ein modernes, klares Auftreten bewirken, mit einer intensiven Maßerung, Gebrauchsspuren und kleinen Schönheitsfehlern erschafft man einen aufregenden Altbau-Flair.

Dielenböden werden manchmal auch als Schiffs- oder Riemböden bezeichnet. Die Grundeigenschaft eines Dielenbodens ist, dass er aus großen, massiven Holzbohlen besteht. Der Dielenboden gehört zu den ältesten Formen des Holzbodens überhaupt. In vergangenen Zeiten hat man die Dielen aus Qualitätsgründen ausschließlich aus der Mitte des Stammes, dem sogenannten Herzbrett, erstellt.

Dielen werden auch heute noch aus ganzen Stämmen gesägt und gehobelt. Im Gegensatz zu früher werden sie heute aber meistens mit Spundungen versehen, das bedeutet, dass man sie mit Nut und Feder versieht.

Massivholzdielen sind sehr langlebig. Sie können bis zur Nut immer wieder abgeschliffen werden. Es gibt viele Beispiele von Dielenböden aus dem Mittelalter, die trotz dauerhafter Belastung bis heute in alten Burgen und Schlössern im Einsatz sind.

Das Besondere an Dielen ist....

..... ihre Länge. Als Kurzdielen bezeichnet man alle Dielen, deren Länge zwischen 30 Zentimeter und 1,20 Meter liegt. Als Langdielen bezeichnet man Dielen, deren Länge über 1,20 Meter liegt. Im Handel sind Langdielen bis zu einer Länge von 6 Metern erhältlich.

Doch nicht nur die Länge und die Holzart unterscheiden Holzdielen. Neben der klassischen Massivholzdiele gibt es inzwischen mehrschichtige Dielenböden. Hier sitzt eine Massivholzplatte auf einem Trägermaterial. Diese Dielen bezeichnet man auch als Landhausdielen.